Das Paid Content Drama der Zeitungen

Die meisten Zeitungsverleger in Deutschland gehen, meiner Beobachtung und Erfahrung nach, frei nach dem Motto vor: „Was wir machen ist sinnvoll und zielführend – wer etwas anderes behauptet hat keine Ahnung.“

Und für den Paid Content Erfolg muss man nur eine Schranke vor dem, was eh schon da ist, herunter lassen, dann stellt sich der Erfolg von alleine ein.
Und egal wie es läuft – alles wird dann passend zu dem gewünschten Ergebnis interpretiert! So nachzulesen unter:

http://blog.rhein-zeitung.de/27988/update-zahlen-ueber-rhein-zeitung-de-aus-dem-dezember-2014/

Der Digital Chef der Rhein-Zeitung Marcus Schwarze sieht bei der Analyse der eigenen Zahlen gar ein Wachstum – trotz Bezahlschranke. Und wenn die Zahlen zurückgehen, dann ist es – Zitat Digital-Chef der Rheinzeitung – „…den Feiertagen geschuldet..“
Natürlich – an was soll es denn sonst liegen?

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Sicher nur Zufall oder doch der gekaufte Twitter Erfolg

Aus irgendeinem Grund, habe ich heute aus Neugier bei einem Chefredakteur, der sich immer sehr gerne als digital bewandert und innovativ ausgibt, auf einige Twitter-Follower geklickt (nein es war nicht Diekman) und erstaunlicher Weise habe ich da festgestellt, dass über die Hälfte der ersten 50 Follower (die angezeigt wurden) einige bemerkenswerten Eigenschaften aufwiesen:
1. Die meisten hatten noch keine einzigen Tweet abgesetzt
2. Die meisten haben kein eigenes Profilbild, sondern meist das Standard-Ei

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Umsatzentwicklung Musikmarkt bestätigt Studie

In unserer im März erschienenen Studie „Das digitale Transformationsdilemma“ haben wir es prognostiziert: Streaming-Angebote werden dem Medienunternehmen schaden.

Die aktuellen Zahlen von Nielsen Sound Scan bestätigen dies schon. Der Streaming-Boom schadet der Musikbranche.

 

Infografik: Streaming-Boom schadet Musikverkäufen | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Digitale Agenten betreffen jedes Business

In meinem Buch digitale Geschäftsmodelle, spielen Regelwerke, die mittels Software-Agenten abgebildet und in das eigen Geschäftsmodell integriert werden eine entscheidende Rolle. Diese können überall gesucht, definiert und dann umgesetzt werden. Besonders sinnvoll sind diese Umsetzungen, wenn diese Transaktionskosten (Suche, Aufwand, Anpassung…) für die User senken. Diese Vorgehensweise kann man sehr schön am Beispiel „Lotto“ darstellen.

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Predictive Business-Models am Beispiel booking.com

Mit den heutigen Möglichkeiten immer mehr Daten immer schneller zu sammeln, zu verarbeiten und zu interpretieren, wird aus der Intuition des Managers ein kalkulierbares Geschäft. Aus der Analyse der massenhaft produzierten Daten lässt sich die Zukunft erst modellieren und dann berechnen. Unternehmen wie Amazon, Facebook und Google sind die typischen Beispiele dieser Modellform. Aber auch die Plattform booking.com wendet inzwischen das Prinzip bei Hotelbuchungen an.

Wer bei booking.com nach Hotels sucht, dem wird nicht nur der Preis und die Anzahl verfügbarer Zimmer angezeigt (Transparenz-Prinzip im Internet), sondern es wird sogar vorhergesagt, wann das Hotel wahrscheinlich ausgebucht sein wird.

Diese Umsetzung ist nur möglich, weil auf Basis der Analyse der Daten aus der Vergangenheit, aus dem Abgleich mit Buchungsverhalten der User und auch aus der Berechnung ähnlicher Buchungszeiträume eine Wahrscheihnlichkeitsberechnung durchgeführt wird. Damit wird zugleich der Interessent unter Stress gesetzt, denn wer will schon warten, wenn die Chancen sinken, das passende Hotel zu finden. Eine spannende Studie dazu belegt, dass gerade Männer die positiven Effekte eine Entscheidung unter Stress stärker bewerten. Kann also gut möglich sein, dass Booking durch diese Anwendung tatsächlich Buchungen zu den eigenen Gunsten beeinflussen kann.

Booking.com - Berechnung des Ausbuchungszeitpunktes