Plattformpositionierung und Paid Content

Im Februar 2014 wird unsere neue Studie zum Thema „Kundenbindung und Paid Content“ erscheinen.

Momentan ist die Umfrage abgeschlossen und insgesamt haben 246 Personen teilgenommen (etwas fallend such Abbruchraten im Verlauf der Fragen). Aktuell findet ein Experiment mit 20 Probanden statt, bei denen einige Ergebnisse noch mal experimentell überprüft und weitergedacht werden.

Dennoch werden an dieser Stelle in den kommenden Wochen einige Ergebnisse, die wir für sehr spannend halten, schon einmal veröffentlicht.

Heute ein Ergebnis schon zum Thema „Nutzung von digitalen Angeboten und kostenpflichtige Transkationserfahrung“.

Im Rahmen der Studie haben wir gefragt, welche Angebote bekannt sind und welche davon tatsächlich genutzt werden.

Nutzungnachplattform

Hierbei zeigt sich, dass Nachrichtensites sich nicht verstecken müssen und sogar Google Play deutlich voraus sind.

Schränkt man weiter ein und fragt, welche Plattformen täglich oder mehrmals wöchentlich genutzt werden, so zeigt sich, dass Zeitungstitel sogar von Angeboten wie iTunes nicht weit entfernt sind. Bild und Zeit werden immerhin von fast 80 Teilnehmern regelmäßig besucht. Bezogen auf alle Teilnehmer geben damit immerhin über 17% an, dass ein Zeitungstitel eines der meist besuchten Angebote ist.

Nutzungammeisten

 

Allerdings hat spotify hierbei inzwischen die Nachrichtensites überholt und liegt mit einer Nutzerschaft von 94 Probanten (hier muss man einschränken, dass die Teilnehmerstruktur etwas jünger ist) vor den Zeitungsmarken. Das Angbeot wird zu 75% täglich oder mehrmals wöchentlich genutzt.

Damit zeigt sich schon einmal, dass nicht unbedingt ein hochaktuelles Themenfeld für eine hohe Wiederkehererrate sorgt. Der subjektive persönliche Nutzen ist viel entscheidender.

Wie wenig allerdings Zeitungsmarken als kostenpflichtige Transaktionsplattformen wahrgenommen werden, zeigt in erschreckender Weise die Frage:

„Haben Sie bei dem Angebot, welches Sie am häufigsten nutzen, schon kostenpflichtige Inhalte oder Services genutzt?“

Bei itunes, welches über 50 Teilnehmern als das Angebot ausgesucht haben (siehe Abbildung 2), welches sie am meisten benutzen, antworteten 85% mit „Ja“ und nur 15% mit „Nein“.

Ganz anders sieht es bei den Zeitungstiteln Bild/Welt und Zeit aus, die zusammen zwar auf  mehr als 35 Fälle kommen, aber nur 17% der User gaben an, dass sie schon kostenpflichtige Inhalte oder Services genutzt haben (Abbildung 3)

Nimmt man Spotify, welches auch eine klare rein inhaltliche Ausrichtung im Musikbereich aufweist (anders als iTunes mit einer übergreifenden Positionierung) als Vergleichsplattform hinzu, dann zeigt sich, dass auch Spotify als Transaktionsplattform gesehen wird. Denn auch dort geben über 60% der Befragten, die spotify als häufigste Plattform nutzen, an, dass sie bereits einen kostenpflichtigen Service von spotify (zumindest testweise) in Anspruch genommen haben.

Transaktion durchgeführt

Es scheint so zu sein, dass für den Erfolg einer Paid Content Strategie, die Gesamt-Positionierung der Plattform entscheiden ist. Aber da wir gerade mitten in der Auswertung sind, dies nur als erste Interpretationsidee!

More to come

Wer informiert werden möchte, wenn die fertige Studie erscheint, kann gerne eine Mail an (Studie at bulletproofmedia de) schicken. Die Studie wird voraussichtlich um den 20.02. erscheinen und kostenpflichtig sein (geht ja schließlich um Paid Content).

Die Ergebnisse werden auch auf unserem DMD14.de vorgestellt – Anmeldung sind möglich unter http://www.dmd14.de

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