Die Semantik und ihre Probleme

Wieder mal ein schönes Beispiel, dass wir uns noch im Neuland befinden. Dr.Oetker wirbt für seine Produkte überhalb eines Stern-Artikels, der einem nicht gerade Appetit auf Pizza macht.

Fachlich schön gelöst, schöne grafische Umsetzung und direkte Verlinkung zur Facebook-Page, nur nehme ich mal an, dass sich das die Marketing-Abteilung mit dem semantischen Targeting anders vorgestellt haben.

Der Mensch ist – zum Glück – noch etwas schlauer als die Algorithmen in Bezug auf die Analyse eines Kontextes.

Screeny Shot 16.10.2013 19.09.23

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Ein Gedanke zu “Die Semantik und ihre Probleme

  1. Mir fallen zu dem Werbebanner noch andere ungünstige Verknüpfungen auf. Wie verhält sich Tradition zu „Test“? Und dafür gibt’s die rechts abgebildete Pizza als Belohnung, oder wie?
    Das ein Herr „Dr. Oetker“ kein unbescholtener sein kann, ist sogar ohne den Artikel irgendwie klar. Die einen machen die Volkswagen, die anderen die Volkspizza, wieder andere die Volksempfänger.
    Das „f“ wie Facebook empfinde ich persönlich wie ein „f“*ck off! (…du Narr!). Ganz ohne Snowden. Semantik hat also viele Gesichter und Nuancen. Allerdings können die Algorithmen m.E. nach am Ende doch gewinnen. Gänzlich ohne Anbiedern auf diesem Niveau, sondern vollständig subliminal und förderlich.

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