Das inkonsequente Handeln der Zeitungen

Immer mehr Zeitungen wollen endlich auch mit den Inhalten im Netz Geld verdienen. Also nicht mehr alles umsonst, sondern ein bisschen kucken ja, aber anfassen dann bitte nur gegen (digital) Bares. Ein probates Mittel scheint dabei das metered Model zu sein.

 

20mal geklicked und dann bitte schön anmelden und löhnen, denn Inhalte kosten schließlich Geld. Neuerdings lässt auch der Mannheimer Morgen (im Internet unter morgenweb.de erreichbar) die Schranke herunter und bittet zur Kasse, wer mehr als 20 mal auf der Seite herumklicked. Aber wie so oft, scheint man es nicht wirklich ernst zu meinen, wenn es um die Abschöpfung der Zahlungsbereitschaft geht, denn schon wenn man einen anderen Browser nutzt, ist die Schranke umgangen. Wer dann noch ein Tablet hat, der umgeht die Schranke erneut. Und beim Safari-Browser reicht schon das temporäre setzen des Häckchens “privates Surfen” und schon erscheint der Artikel in ganzer Länge. Ein komisches Strategie-Gebäude, denn eigentlich muss nur der bezahlen, der technisch gar nichts versteht. Nur wer technisch nichts versteht, der wird sich auch sicher nicht anmelden und die Bankdaten und Kreditkartennummer angeben. Ein Feigenblatt ist näher dran am Brioni-Anzug, als das Metered Modell der TZ an einem funktionierendem digitalen Erlösmodell.

Auf dem Screenshot sieht man deutlich, dass alleine der Wechsel von Safari auf Firefox reicht, um den Artikel zu lesen!

Screeny Shot 28.09.2013 16.25.55

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