Der Grenznutzen und der Free-Glaube

In der ökonomischen Gedankenwelt der Grenznutzentheorie geht es nicht darum, wie die allgemeine Veräußerungsmöglichkeit, also der allgemeine Nutzen oder Wert der Produkte bzw. Waren und Dienstleistungen, hergestellt werden kann, sondern es geht lediglich darum, die letztmögliche Einheit einer in Massenproduktion hergestellten Warengattung zu verkaufen. Das wirtschaftliche Gedankenkonstrukt dreht sich nur um das letzt mögliche und wirtschaftlich gerade noch sinnvolle „Stück“, zu produzieren und zu monetarisieren (Lötsch 1969).  So soll und kann der Preis der letztmöglichen Einheit minimal den Kosten der letzen Einheit entsprechen. Wenn das letzte Stück vom Warenband nur 1 EUR kostet, dann kann es auch zu einem Euro verkauft werden. Da es in der Theorie der Internetökonomie keine steigenden Grenzkosten gibt,  ist es wirtschaftlich sinnvoll immer mehr Kunden mit ein und demselben Produkt zu gewinnen. Jedes „letzte“ Stück ist sinnvoll.

Die Reproduktion der letzten Einheit kostet nichts.

So ist es einem Musikstück oder einem digitalen Buch egal, ob es einmal oder eine Millionen mal gedownloaded wird. In der digitalen Warenwirtschaft entstehen im wesentlichen die „First Copy Costs, jede weitere Kopie ist kostenneutral. Die Grenzkosten sind in diesem Falle Null. Die mathematische Logik sieht daher folgendermaßen aus: P (Preis) = K´(Grenzkosten); da K´= 0 folgt daraus, dass auch P = 0 sein muss bzw. sein kann (Varian 2009).

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